Sind Sie bereit für steigende Zinsen?

Keine Panik, wenn die Zinsen steigen. Planen Sie stattdessen Ihren Ausstieg aus langfristigen Anleihen und prüfen Sie eine gute Absicherung gegen Inflation.

Keine Panik. Planen Sie stattdessen Ihren Ausstieg aus langfristigen Anleihen und prüfen Sie eine gute Absicherung gegen Inflation.

(Illustration von Sebastien Thibault)

Niedrige Zinsen sind seit Jahren ein Fluch für die Sparer. Da die US-Zinsen jedoch bis Mitte 2015 steigen werden, fragen sich kanadische Investoren nun, ob die Auswirkungen auf ihre Portfolios positiv oder negativ sein werden. Auf der einen Seite erhalten Sie eine bessere Rendite auf GICs, auf der anderen Seite werden steigende Zinsen die Anleihekurse nach unten treiben, was sie weniger wertvoll macht.

Bei den Aktien ist der Effekt noch dunkler. Steigende Zinsen signalisieren, dass sich die Wirtschaft zu verbessern beginnt – was zu Kapitalgewinnen und höheren Dividenden für Aktienanleger führen könnte. Aber mit einer wachsenden Wirtschaft kommt auch die Gefahr der Inflation, die Ihre Kaufkraft untergräbt.

Die gute Nachricht ist, dass Investoren mit einem “Win-Win” vorausgehen können, wenn sie jetzt die richtigen Anpassungen in ihren Portfolios vornehmen, sagt Stan Tepner, First Vice President von CIBC Wood Gundy.

Prozentsatz der Investoren, die nicht wissen, dass steigende Zinsen den Wert ihres Portfolios mindern könnten.

Quelle: CIBC Asset Management

Diejenigen, die den Fixed-Income-Teil ihres Portfolios schützen wollen, sollten sich von mittel- bis langfristigen Anleihen entfernen und diejenigen mit kürzeren Laufzeiten annehmen, die wenig an Wert verlieren werden, sagt er. Eine weitere Taktik für höhere Renditen in einem Markt mit steigenden Zinsen ist die Auswahl von Unternehmens- statt Staatsanleihen, wobei das zusätzliche Risiko dieser Bestände berücksichtigt wird.

Anleger sollten auch darauf achten, dass sie für eine Weile keine einzelnen Anleihen kaufen. Patrick O’Toole, VP Global Fixed Income bei CIBC Asset Management, bemerkt: “Die Prämien, die Privatanleger derzeit zahlen, sind seit der Kreditkrise teurer geworden”. Sein Ratschlag: Achten Sie stattdessen auf aktiv verwaltete Low-Cost-Anleihenfonds. DIY-Investoren, die noch niedrigere Gebühren zahlen wollen, sollten auch an börsengehandelte Rentenfonds (ETFs) denken.

Um die Erosion der Kaufkraft durch die Inflation zu minimieren, versuchen Sie Aktien mit einer integrierten Absicherung. Unternehmen, die viele Rohstoffe verbrauchen, sind eine gute Wahl, da die Ressourcenpreise bei steigenden Raten typischerweise stabil bleiben. “Infrastrukturunternehmen sind ideal, da ihr Umsatz oft wächst, während ihr Gewinn stabil bleibt”, sagt Tepner. Und trotz allem, was einige Analysten sagen, kümmere dich nicht um Gold. “Als Prädiktor ist es eine kolossale Katastrophe. Kauf deinem Ehepartner stattdessen einen schönen Schmuck.”

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