Hinwendung zu einem ETF-Portfolio, wenn Sie zu viel Eigenkapital haben.

Die Silverbergs sind aggressive Investoren, die sich darauf vorbereiten, ihr 100%iges Aktienfondsportfolio in kostengünstige ETFs zu überführen. Aber ist es zu riskant?

Die Silverbergs wollen ihr 100%iges Aktienportfolio in kostengünstige ETFs umwandeln. Ist es die richtige Wahl für sie?

Das Problem

Seit 18 Jahren verwalten Karine und Dave Silverberg aus Milton, Ont. ihr eigenes Portfolio an Investmentfonds. Auch eine Betriebsrente gibt es nicht, so dass das 38-jährige Paar bei der Vermögensallokation sehr aggressiv war. “Bis jetzt waren wir zu 100% in Aktien investiert”, sagt Karine, die ihr sechsstelliges Portfolio überwacht, in das sie monatlich 4.000 Dollar einbringen. Alle ihre Anlagen befinden sich in Indexfonds mit Gebühren von bis zu 1,1%. Das Paar will nun auf gebührengünstigere Exchange Traded Funds (ETFs) umsteigen, beginnt aber, ihre 100%ige Aktienposition in Frage zu stellen. “Ist es auf lange Sicht richtig?”, fragt Karine. “Wir werden das Geld jahrelang nicht brauchen.”

Der Fix

Auch wenn die Silverbergs bereit sind, mit ihren Investitionen ein hohes Risiko einzugehen, müssen sie nicht unbedingt so viel Risiko eingehen, sagt Shannon Dalziel, zertifizierter Finanzplaner bei PWL Capital Inc. in Toronto. “Da sie eine häufige Sparstrategie implementiert haben, können sie feststellen, dass eine aggressive Asset Allocation zusammen mit dem höheren Risiko nicht notwendig ist, um ihre Ziele zu erreichen.”

Tatsächlich kann ein ausgewogeneres Portfolio mit 70% Aktien und 30% festverzinslichen Beständen es ihnen ermöglichen, ihre langfristigen Ziele zu erreichen und gleichzeitig eine wesentlich geringere Volatilität auf dem Weg dorthin zu gewährleisten. Dennoch, wenn sie mit den Marktschwankungen zufrieden sind und nicht in Panik geraten und vorzeitig verkaufen, “macht das 100%ige Aktienportfolio für sie vorerst Sinn”, sagt Dalziel.

Gleichzeitig rät sie Karine und Dave, sich auf das zu konzentrieren, was sie kontrollieren können – ihre Sparquote und die Gebühren, die sie gerne senken würden. Das Paar kann mit nur zwei ETFs ein kostengünstiges, gut diversifiziertes Portfolio aufbauen: den Vanguard FTSE Canada All Cap Index (der 230 kanadische Großunternehmen hält) und den iShares Core MSCI All Country World ex Canada Index (der 5.000 Unternehmen weltweit hält, davon die Hälfte in den USA).

“Diese Mittel werden ihnen Einfachheit geben, und ihre Gebühren werden mit 0,17% rasiermesserscharf sein”, sagt Dalziel. Die Erwartung ist, dass ein höheres Aktienportfolio diesem Paar höhere Renditen bescheren wird, aber Dalziel warnt davor, dass es wichtig ist, ihre Asset Allocation kontinuierlich zu überprüfen – insbesondere im Hinblick auf den Ruhestand.

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